Unter Nachbarn in der Grillsaison

2 Juni
Unter Nachbarn in der Grillsaison

Ob auf den Balkonen der Großstadt oder in den Gärten der Einfamilienhaussiedlungen auf dem Land: an den Wochenenden mehren sich die Rauchzeichen und es riecht überall nach über Holzkohlefeuer gebratenem Fleisch oder Gemüse. Denn der Sommer naht und die Grillsaison ist eröffnet. Damit es aber beim Genuss im Freien keinen Ärger gibt mit den Nachbarn oder dem Vermieter, gibt Bernard Homann, Vorstandsmitglied des IVD West aus Münster, im Folgenden einige Tipps und Hinweise. Damit Sie es sich in Ruhe und guten Gewissens schmecken lassen können.

Denn das Grillen wird immer dann problematisch, wenn Nachbarn die Belästigung durch Rauch oder Gerüche als unzumutbar empfinden. Naturgemäß ist dies häufiger auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses als im Garten in einer Einfamilienhaussiedlung der Fall. Auch kann das Brutzeln über Holzkohle vom Vermieter als ein „vertragswidriger Gebrauch“ eingestuft werden. Allerdings müssen diejenigen, die sich gestört fühlen, die Unzumutbarkeit auch beweisen.

„In der Zeit von April bis September einmal im Monat zu grillen, sollte in der Regel kein Problem darstellen. Wenn Sie Ihren Nachbarn rechtzeitig zuvor Bescheid geben, vermeiden Sie Konflikte“, rät Bernard Homann. Grundsätzlich hilft auch ein Blick in Mietvertrag oder Hausordnung – denn das Grillen kann dort wirksam eingeschränkt oder verboten sein. Außerdem gilt es, die generellen Ruhezeiten einzuhalten: Nach 22:00 Uhr sollte es auf Balkon oder Terrasse ruhig zugehen.

Auch im eigenen Garten gibt es allerdings keinen Freibrief für die Grillnutzung. Rücksichtnahme auf die Bewohner angrenzender Grundstücke ist hier ebenfalls Pflicht. Besonderes Augenmerk ist dabei auf die Rauchentwicklung zu legen, rät Homann. Denn wenn dichte Rauchschwaden durch geöffnete Fenster ins Nachbarhaus ziehen, wird das bis dahin friedliche Zusammenleben auf eine empfindliche Probe gestellt. Wer also nicht zu häufig den eigenen Grill befeuert, dabei reichlich Abstand zum Nachbarn hält, auf die Rauchentwicklung achtet und auch Lärmbelästigungen vermeidet – der ist beim Grillgenuss auf relativ sicherer Seite.

Abdruck honorarfrei.
Ansprechpartner:

Joerg Utecht

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Telefon (0221) 95 14 97-14

E-Mail: utecht@ivd-west.net

Über den IVD West

Der Immobilienverband IVD West e.V. mit Sitz in Köln ist die regionale Untergliederung des IVD Bundesverbands, der größten Berufsorganisation und Interessenvertretung der Beratungs- und Dienstleistungsberufe in der Immobilienwirtschaft in Deutschland. Der IVD West vertritt ca. 1.600 Mitgliedsunternehmen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Zu den Mitgliedsunternehmen zählen Immobilienberater, Immobilienmakler, Bauträger, Immobilienverwalter, Finanzdienstleister und Bewertungs-Sachverständige und viele weitere Berufsgruppen der Immobilienwirtschaft. Die Aufnahme in den IVD erfolgt nach Abschluss einer umfassenden Sach- und Fachkundeprüfung und gegen Nachweis des Abschlusses einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung. Der vollständige Name des Verbandes lautet: „Immobilienverband Deutschland IVD Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen Region West e.V.“. Der IVD ist 2004 hervorgegangen aus den Traditionsverbänden Verband Deutscher Makler (VDM) und Ring Deutscher Makler (RDM). Der IVD blickt somit auf eine langjährige Historie zurück. Der RDM hat sich 1924 gegründet.

Weitere Aktuelles-Beiträge

27 Mai
Sparen: Wann sich ein Gartenwasserzähler lohnt

Trinkwasser ist in Deutschland nicht besonders teuer – die Abwassergebühren sind in vielen Gemeinden jedoch verhältnismäßig hoch. Insbesondere Garten- und Grundstücksbesitzer, die in trockenen Sommern täglich gießen müssen, können diese Kosten deutlich reduzieren. Gieß- und Gartenwasser separat abrechnen Abwasserkosten werden fällig, sobald das Wasser in die Kanalisation fließt – bei Gießwasser im Garten ist das […]

Artikel lesen

20 Mai
Wohneigentum: Unverheiratete Paare sollten sich absichern

In Deutschland leben laut Erhebung des Statistischen Bundesamtes rund 6,5 Millionen Personen ohne Trauschein in einem gemeinsamen Haushalt. Erwerben diese Paare gemeinsames Eigentum und einer der Partner stirbt, hat der Hinterbliebene kein gesetzliches Erbrecht. Darauf weist der Verband Privater Eigentümer (VPB) hin. Gesetzliche Erbfolge wird beachtet Egal, ob das Eigentum gemeinsam erworben wurde oder nur […]

Artikel lesen