Wohnung und Bewohner vor der Hitze schützen

12 August
Wohnung und Bewohner vor der Hitze schützen

Wohnung und Bewohner vor der Hitze schützen

Wenn die Temperaturen im Sommer steigen, ist eine angenehm kühle Wohnung wohltuend. Das ändert sich jedoch schnell, sobald auch dort die Temperaturen bei andauernder Hitze 30 Grad erreichen oder darüber hinausklettern. Für ein angenehmes Raumklima auch bei hohen Temperaturen ist der richtige Sonnenschutz daher das A und O. Je nach Wohnsituation können Mieter und Eigentümer einige Maßnahmenergreifen, um ihrem Heim und sich selbst einfach und effektiv Abkühlung zu verschaffen.

Ein außen angebrachter Sonnenschutz schafft bei hohen Temperaturen nachhaltig Abhilfe: „Jalousien oder Roll- und Klappläden reflektieren die Sonnenstrahlen und Hitze schon, bevor sie durch die Fenster in die Wohnung eindringen können“, erklärt Bernard Homann, Vorstandsmitglied des IVD West aus Münster. Für einen besonders hohen Wirkungsgrad sollten die Außenflächen hell oder mit Metall beschichtet sein, um die Wärme durch die Sonneneinstrahlung maximal zu reduzieren. „Außenliegende Schutzsysteme sind zudem sehr vielfältig: Sie schützen auch vor Wind und Wetter, verhindern im Winter Wärmeverluste und dienen als Sicht-, Schall- und Einbruchsschutz“, ergänzt Homann. Wenn auch eine Terrasse oder Balkonfläche geschützt werden soll, spenden Markisen den ersehnten Schatten. „In jedem Fall ist bei außenliegenden Sonnenschutzsystemen zu beachten, dass ihr nachträgliches Anbringen einen Eingriff in die Bausubstanz darstellt und nicht ohne Weiteres durchgeführt werden darf: Mieter müssen zuerst die Zustimmung des Vermieters einholen, Eigentümer sollten beachten, was ihre Hausgemeinschaft erlaubt“, fasst Bernard Homann zusammen.

Überall dort, wo an der Außenseite kein Schutz angebracht werden kann, sind Sonnenschutzsysteme für Innenräume geeignete Alternativen. Zwar halten diese vergleichsweise weniger Hitze ab, sind aber als effektiver Blend- und Sichtschutz nicht zu unterschätzen. So spenden innenliegende Jalousien den gewollten Schatten. Mit ihren verstellbaren Lamellen lässt sich zudem der Lichteinfall einfach steuern. Damit sie Licht und Wärme möglichst gut reflektieren, sollten Jalousien und Rollos möglichst hell oder mit Metall beschichtet sein. Vorhänge dagegen sorgen zwar für angenehme Lichtverhältnisse, haben allerdings nur eine sehr geringe Wärmeschutzwirkung. „Bei allen innenliegenden Sonnenschutzlösungen ist eines essenziell: Sie dürfen nicht zu nah am Fenster montiert werden, sonst entsteht ein Hitzestau“, ergänzt Bernard Homann.

Anschaffung von Klimageräten oder Ventilatoren abwägen

Technische Helfer wie Klimageräte oder Ventilatoren sind laut IVD West meist nur zweite wahl bei der Hitzebekämpfung. Hier gilt es, Vor- und Nachteile sowie Nutzen und (Folge-)Kosten im Voraus genau gegeneinander abzuwägen. „Insbesondere mobile Klimageräte locken mit ihrer kompakten Form, einfachen Handhabung und vergleichsweise günstigen Preisen. Dagegen steht in der Regel ein hoher Stromverbrauch. Außerdem sind sie oft sehr laut. Das mindert die Wohn- und Schlafqualität“, warnt Homann. Ventilatoren können demnach kurzzeitig besser gegen extreme Wärme helfen und verbrauchen deutlich weniger Strom als Klimaanlagen. Dennoch sollten Verbraucher auch hier bei der Auswahl des Modells genau auf Stromverbrauch und die Dezibel-Angabe achten. „Der Gang zum Elektrofachmarkt ist oft unnötig. Denn allein durch richtiges Lüften lässt sich schon einiges gegen Hitzestau in der eigenen Wohnung tun: So sollte man früh morgens gut durchlüften, spätestens um elf Uhr alle Fenster schließen, diese tagsüber nicht mehr öffnen und je nach Möglichkeit den äußeren und inneren Sonnenschutz nutzen. Abends können die gesunkenen Außentemperaturen dann wieder helfen, die Räume zu kühlen“, fasst Bernard Homann zusammen.

Ansprechpartner:

Joerg Utecht
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon (0221) 95 14 97-14
E-Mail: utecht@ivd-west.net

 

Über den IVD West

Der Immobilienverband IVD West e.V. mit Sitz in Köln ist die regionale Untergliederung des IVD Bundesverbands, der größten Berufsorganisation und Interessenvertretung der Beratungs- und Dienstleistungsberufe in der Immobilienwirtschaft in Deutschland. Der IVD West vertritt ca. 1.600 Mitgliedsunternehmen in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland. Zu den Mitgliedsunternehmen zählen Immobilienberater, Immobilienmakler, Bauträger, Immobilienverwalter, Finanzdienstleister und Bewertungs-Sachverständige und viele weitere Berufsgruppen der Immobilienwirtschaft. Die Aufnahme in den IVD erfolgt nach Abschluss einer umfassenden Sach- und Fachkundeprüfung und gegen Nachweis des Abschlusses einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung. Der vollständige Name des Verbandes lautet: „Immobilienverband Deutschland IVD Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen Region West e.V.“. Der IVD ist 2004 hervorgegangen aus den Traditionsverbänden Verband Deutscher Makler (VDM) und Ring Deutscher Makler (RDM). Der IVD blickt somit auf eine langjährige Historie zurück. Der RDM hat sich 1924 gegründet.

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